Das Einrichtungsmagazin

 
 


News

7. März 2013

„DRM Chair“: Der Stuhl, der in sich selbst zusammenfällt

Ob dieser Stuhl jemals in Serienproduktion geht, ist wohl eher fraglich. Beständigkeit und Langlebigkeit sind für viele Verbraucher schließlich gerade beim Möbelkauf wichtige Kriterien. Doch Schweizer Studenten von der University of Art und Design in Lausanne haben jetzt einen Stuhl gebaut, der sich in seine Einzelteile auflöst, wenn er acht Mal benutzt worden ist.

Mit diesem außergewöhnlichen Sitzmöbel knüpfen die Nachwuchs-Designer an das Prinzip des DRM, des Digital Rights Management an: Mit dem Verfahren, soll die Nutzung und Verbreitung von digitalen Medien kontrolliert werden. Das DRM kommt beispielsweise im Bereich von digital vorliegenden Film- und Musikaufnahmen, ebenso von Software und elektronischen Büchern zur Anwendung.

Die Anbieter können mit dem DRM-Verfahren die Nutzung kontrollieren, es bieten sich so auch neue Abrechnungsmöglichkeiten. Mit DRM wird beispielsweise vorgegeben, wie oft sich der User einen bestimmten Film ansehen kann oder wie häufig sich ein Spiel installieren oder eine MP3 kopieren lässt.  

Mit diesem Prinzip ist auch das Modell der geplanten Obsoleszenz verwandt: Dabei werden Geräte so konzipiert, dass sie nach einer bestimmten Nutzungsdauer nicht mehr funktionieren und daher ein Neukauf notwendig wird. Nicht wenige Verbraucher unterstellen das beispielsweise den Herstellern von PC-Druckern.

Die Designstudenten unter Anleitung von Designer Thibault Brevet haben das Prinzip mit dem DRM Chair auf die Möbelwelt übertragen. Mit Hilfe einer smarten Technik ist der hölzerne Stuhl so gebaut, dass er nach achtmaligem Gebrauch seinen Selbstzerstörungsmechanismus aktiviert:

„Die Konstruktion des Stuhls ist ziemlich einfach: Alle Fugen des Stuhls bestehen aus Wachs, in das Wachs ist ein Stück Nichrom-Draht eingebettet. Ein Sensor mit einem kleinen Schalter registriert, wie viele Male der Stuhl benutzt wurde. Per Magnetaufzeichnung wird die Zahl festgehalten. Wenn der interne Zähler die Null erreicht hat, löst ein Relais über den Nichrom-Draht das Schmelzen des Wachses aus: Der Stuhl fällt anschließend in seine Einzelteile zusammen.“ – so erläutert die Gruppe der Design-Studenten die Arbeitsweise ihres ganz speziellen Stuhls.

Wenn das Ganze auch wie ein vorgezogener Aprilscherz wirkt, so könnte das Prinzip die Möbelindustrie doch interessieren.






 
 

 
 

Brilliant Einbauküchen

Die Küche wird immer mehr zum Lebensmittelpunkt der Familie, so wie dies früher in den alten Zeiten auch schon einmal war. Da benötigen Sie natürlich auch eine voll funktionstüchtige Küche wie sie von Brilliant Einbauküc...
by Redaktion
0

 
 
logoDestatis

Im Jahr 2013 wurden 3,0% weniger Möbel produziert als im Vorjahr.

Im Jahr 2013 wurden nach vorläufigen Ergebnissen in Deutschland Möbel im Wert von rund 16,2 Milliarden Euro produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Internationalen Möbelmesse „imm cologne“ i...
by Redaktion
0

 
 
couchtisch123

Couchtisch123 – der richtige Ansprechpartner für Ihre Einrichtung

Sie sind auf der Suche nach dem richtigen Couchtisch für Ihr liebevoll gestaltetes Wohnzimmer? Ihr alter Tisch passt nicht mehr so recht in das Ambiente? Dann ist Couchtisch123 genau der richtige Ansprechpartner für Sie. Eine...
by Redaktion
0

 

 
Freischwinger Thonet S 64

Freischwinger Thonet s 64

Aus Stahlrohr, Rohrgeflecht und Bugholz entwarf Marcel Breuer in den Jahren 1929/30 den bis heute wohl meist hergestellten Klassiker in der Geschchte der Möbel. Die geniale Zusammenführung dieser Materialien mit einer ausgefe...
by Redaktion
0

 
 
Home24

Home24 GmbH

Im größten deutschen online Möbelhaus wird nicht nur bequem eingekauft. Home24.de richtet ein: Geschmackvoll, modern, klassisch oder kultig. Die schönsten und trendigsten Möbel aus aller Welt hat Home24.de im Angebot. Zu g...
by Redaktion
0

 




0 Comments


Be the first to comment!


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>